US-amerikanische Wissenschaftler haben erforscht, dass zuviel Salz den Blutdruck erhöht. Das kann natürlich auch andere Ursachen haben, aber diese Tatsache ist bekannt. Die Forscher fanden heraus, dass meist schon im Teenageralter die Weichen für einen zu hohen Salzkonsum und damit auch für die Gefahr des Bluthochdruckes gelegt werden. Eine Salzreduktion von täglich 3 Gramm führt schon zu einem deutlich verringerten Hochdruckrisiko im Erwachsenenalter. Somit natürlich auch zu einem niedrigeren Risiko für Herzerkrankungen, Infarkten und Schlaganfällen im späteren Alter.
Eigentlich ist es schade, denn ohne Salz schmeckt den meisten das Essen nicht, vor allem, wenn man stark gesalzen gewöhnt ist. Salz ist ja auch billig und überall zu haben. Für viele Menschen auf der Welt ist es ein kostbares Gut. Einige Völker, die aus Salzmangel sehr salzarm essen, hätten im Erwachsenenalter einen ganz enorm geringen Blutdruck – beide Werte unter 100, so die Forscher. Das ist sehr beeindruckend, denn der hier als Normalwert geltende Blutdruck von 130 zu 80 ist eigentlich kein Optimalwert.
